grafische Zierleiste
Dekobild (ältere Dame am Tisch)
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Todeswunsch und Suizidalität alter Menschen

Ein Todeswunsch oder der Wunsch nach vorzeitigem Versterben sind besondere Herausforderungen in der Behandlung von Patienten im fortgeschrittenen Stadium oder Endstadium einer Krebserkrankung. Insbesondere in der Palliativmedizin Tätige sind regelmäßig mit dem Begehren nach einem beschleunigten Versterben konfrontiert.

Die wachsende Zahl älterer, psychisch und körperlich kranker Menschen sowohl in der ambulanten als auch der stationären Versorgung führt dazu, dass alle mit ihrer medizinischen und pflegerischen Versorgung befassten Berufsgruppen wie etwa Hausärzte, Psychiater, Pflegefachpersonen u.a.m. fachlich, juristisch und ethisch gefordert sind, angemessene Entscheidungen zu treffen.
Depression ist der größte Risikofaktor für einen Suizid, deshalb gilt es abzuschätzen, ob ein Patient suizidal im psychopathologischen Sinne ist und daher im Sinne der Fürsorgepflicht notfalls auch gegen seinen Willen vom Suizid abgehalten und behandelt werden muss, oder ob er psychisch gesund und urteilsfähig ein Recht auf Respekt vor seiner Autonomie hat und sein Sterben frei wählen kann.

Diese hochkomplexen Aspekte werden von den gerontopsychiatrischen Fachgesellschaften aus Deutschland (DGGPP) und der Schweiz (SGAP) im Rahmen ihrer gemeinsamen Tagung diskutiert, die sich alle jene wendet, die sich von Fachleuten aus beiden Ländern umfassend über diese schwierige Thematik informieren lassen wollen.

am Mittwoch, den 10. Mai 2017

im Haus der Technik, Hollestr. 1, 45127 Essen

im Rahmen des DGGPP-Kongresses 2017

 

 
Vorsitz: Dr. med. Peter Bäurle  
  Prof. Dr. phil. Dr. med. Rolf D. Hirsch  
     
09:30
Begrüßungskaffee  
 
10:00

Eröffnung/Begrüßung Dr. med. Jacqueline Minder
Prof. Dr. med. Hans Gutzmann
     
10:15 Impuls-Vortrag N.N.
     
10:45 Das Phänomen "Todeswunsch" Dr. phil. Kathrin Ohnsorge
     
11:15 Diskussion  
     
11:30 Kaffeepause  
     
11:45 Suizidprävention und ärztlich assistierte Selbsttötung. Ein unauflösbarer ethischer Widerspruch für Psychiater? Dr. med. Jakov Gather
     
12:15 Suizidbeihilfe aus rechtlicher Perspektive Prof. Dr. Gunnar Duttge
     
12:45 Diskussion  
     
13:00 Mittagspause  
     
13:30 Die Situation in der Pflege Ursula Hönigs
     
14:00 Die Situation in der Schweiz Dr. med. Jacqueline Minder
     
14:30 Posttraumatische Belastungsstörung bei Hinterbliebenen nach assistiertem Suizid Prof. Dr. phil. Birgit Wagner
     
15:00 Diskussion  
     
15:30 Pause  
     
15:45 Suizidprävention /Altersdepression Dr. med. Claus Wächtler
     
16:15 Prävention von und Umgang mit Todeswünschen Dr. med. Klaus Maria Perrar
     
16:45 Diskussion  
     
17:15 Ende  
     
Die Teilnahmegebühr beträgt € 95, inkl. Pausenverpflegung (Kaffee, Wasser, Obst) und eine Suppe in der Mittagspause. Für DGGPP-/DBVA-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr € 85.
 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Wir empfehlen daher eine rechtzeitige Anmeldung.

Die Veranstaltung wird bei der Ärztekammer Nordrhein zur Zertifizierung angemeldet.

 
-> Anmeldung
 
     

Vorsitzende/Referenten

Dr. med. Peter Bäurle
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, CH - Fruthwilen

Prof. Dr. Gunnar Duttge
Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht, Institut für Kriminalwissenschaften, Juristische Fakultät der Georg-August-Universität, Göttingen

Dr. med. Jakov Gather
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin, LWL-Universitätsklinikum, Ruhr-Universität Bochum / Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin, Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. med. Hans Gutzmann
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V., Berlin

Prof. Dr. phil. Dr. med. Rolf D. Hirsch
Präsident der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V., Bonn

Ursula Hönigs
Leiterin des Hermann-Josef Altenheims, Erkelenz

Dr. med. Jacqueline Minder
Co-Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und -psychotherapie (SGAP), CH - Winterthur

Dr. phil. Kathrin Ohnsorge
Hospiz im Park, Klinik für Palliative Care, CH - Arlesheim

Dr. med. Klaus Maria Perrar
Personaloberarzt des Zentrums für Palliativmedizin, Uniklinik Köln

Dr. med. Claus Wächtler
Vizepräsident der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V., Hamburg

Prof. Dr. phil. Birgit Wagner
Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie - Verhaltenspsychologie, MSB Medical School Berlin, Hochschule für Gesundheit und Medizin, Berlin

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Letzte Änderung am 22.02.2017 10:46
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