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Dekobild (ältere Dame am Tisch)
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Themenbereich Angst und Depression im Alter - wird ergänzt

Depression

Für Diagnose und Verlaufsmonitoring von depressiven Störungen werden zunehmend Depressionsskalen als Hilfsmittel eingesetzt. Bei der Bewertung der Ergebnisse solcher Instrumente ist Vorsicht geboten: ein „positives“ (pathologisches/suspektes) Resultat in einer Depressionsskala beweist nicht das Vorliegen einer Depression, ein negatives schließt sie nicht aus. Ein Screeningsinstrument ersetzt nicht die klinische Diagnose!

Viele der in der Psychiatrie üblicherweise bei jüngeren Patienten eingesetzten Instrumente (z. B. Hamilton Depressionsskala – HAM-D) bewähren sich bei älteren Patienten nicht, insbesondere bei kognitiven Beeinträchtigungen und Multimorbidität. Deshalb wurde bereits vor über 30 Jahren die Geriatrische Depressionsskala (GDS) entwickelt, die international weit verbreitet ist und in unterschiedlichen Versionen mit zwischen vier und 30 Items verwendet wird.

Eine gute Alternative ist die Depression-im-Alter-Skala, die hier zum download zur Verfügung steht.

Literatur:

Heidenblut S:
Depressionsdiagnostik bei geriatrischen Patienten. Die Entwicklung der Depression-im-Alter-Skala (DIA-S).
Dissertation Universität Köln 2012
Download mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Heidenblut S, Zank S (2010):
Entwicklung eines neuen Depressionsscreenings für den Einsatz in der Geriatrie. Die „Depression-im-Alter-Skala“ (DIA-S).
Z Gerontol Geriat 2010 · 43:170–176. DOI 10.1007/s00391-009-0067-z
Download mit freundlicher Genehmigung des Springer Verlages.
(Achtung: Das Erscheinungsjahr ist im Artikel mit 2009 angegen. Tatsächlich ist der Artikel im Jahr 2010 publiziert, Band 43 = 2010)

Weitere Materialien zum download :
Folien DIA-S
Kurztext DIA-S

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Letzte Änderung am 25.01.2017 19:30
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